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Inwieweit die Island-Asche zu gesundheitlichen Problemen führen kann ist derzeit noch nicht einheitlich untersucht. Trotzdem warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitagabend, dass besonders Menschen mit Atemwegs-Problemen von der Aschewolke aus Island gesundheitlich betroffen sein werden. Die mikroskopisch kleinen Teilchen seien potenziell gefährlich – besonders für Asthmatiker. “Kleine Teilchen von weniger als zehn Mikrometer Größe sind gefährlich, weil sie tiefer in die Lunge eintreten können”, sagte die WHO-Gesundheitsexpertin Maria Neira.

Dem pflichtet in einer neuen Stellungnahme auch der Allergieexperte und Fachbiologe Dr. Arne Menzdorf vom Allergieportal myAllergo.de bei: “Nicht nur für Asthmatiker kann der Vulkanausbruch noch Folgen haben, sondern auch Allergiker und Menschen mit Hautproblemen könnten jetzt verstärkt Symptome merken.” Zur Panikmache bestehe jedoch kein Anlass, so der Biologe. Das Allergienetzwerk myAllergo.de werde die Auswirkungen genau beobachten. “So können wir in nächster Zeit detaillierter beurteilen, inwieweit eine Gefahr für Allergiker von der Islandasche ausgeht”, sagt Menzdorf. Dabei werden auch die Erkenntnisse der WHO mit einfließen. Eine klare Entwarnung könne aufgrund der geringen Datenlage derzeit jedoch auch nicht geben werden, erklärt der Allergieexperte.

Tatsächlich reagieren immer mehr Menschen auf veränderte Umwelteinflüsse allergisch. Besonders die Zahl der Kinder, die darunter leiden, ist in den letzten Jahren stark gestiegen. “Die Islandasche könnte dazu führen, dass der Körper von Allergikern entsprechend reagiert”, so Dr. Menzdorf.

Die mikrofeinen Partikel werden durch die Atemwege sehr tief in die Lunge eingeatmet und können hier Reaktionen auslösen. Auch bei Menschen, die unter Kontaktallergien oder Hautreizungen leiden, könnten verstärkt Symptome auftreten. Dr. Menzdorf rät daher Betroffenen, sich in den nächsten Tagen weniger im Freien aufzuhalten, obwohl das bei dem aktuell schönen Wetter sicher nicht ganz einfach sein wird. “Wir arbeiten bei myAllergo.de gerade daran, unseren aktuellen auf Postleitzahlengebieten basierenden Pollenflugkalender auch mit den Daten der Islandwolke zu versorgen. So kann ein Allergiker zumindest abschätzen, wo die Wolke derzeit ist. Eine Gefahr besteht möglicherweise jedoch erst dann, wenn sich die Asche aus der Luft absengt und in niedrigere Luftregionen oder in Bodennähe gelangt”, so der myAllergo-Experte. Im Falle von Niederschlägen sollten Allergiker in jedem Fall den Aufenthalt in betroffenen Gebieten meiden oder reduzieren. Welche Gebiete für den Allergiker aktuell betroffen sein werden, kann man in den nächsten Stunden bei myAllergo.de erfahren.

Weitere Informationen unter: www.myallergo.de

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.




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